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Brandung

Ich stehe auf einer Klippe, meterhoch rackt sie aus dem Meer heraus, welches sich vor mir erstreckt.
Wellen brechen sich an dem zerklüfteten Felsen mit lautem Getose.
Wasser spritzt empor und fällt wieder herab.
Ich hebe meinen Blick und schaue auf den weiten Horizont, auf die rötlich gelbe Sonne, wie sie langsam im Ozean versinkt.
Die Zukunft liegt vor uns, so offen wie das Gewässer, das sich vor mir erstreckt mit seinen Erhebungen und Versenkungen.
Immer wieder schlagen die Wellen an den Felsen und brechen, wie einst meine Träume.
Vögel fliegen über mich hinweg, die Küste entlang.
Sie stürzen sich immer wieder in die Tiefe, auf die Wasseroberfläche und erhaschen sich ihre Beute.
Ich schaue in die Tiefe und richte meinen Augen wieder in die Ferne.
Ich starre der Sonne entgegen, doch meine Gedanken sind nicht hier, sie ruhen bei dir.
In mir steigt ein Gefühl der Angst auf, mein Wesen ist es gewohnt, dass Träume und Wünsche in Flammen aufgehen, doch was ist mit dir?
Wer ist für dich da, wenn deine Träume, wenn sich deine Gedanken, wie Wellen in der Brandung zerschlagen?
Der Schrei einer Möwe weckt mich aus den Gedanken, nicht zu früh.
Ich schaue ihr nach und wünschte, ich könnte mich in einen Vogel nach belieben verwandeln.
Jenes nur aus einem Grund.
Um bei dir zu sein, falls du jemanden brauchst an den du dich anlehnen kannst, der dir Verständnis entgegen bringt und der dir Mut macht ... der da ist für dich ...
Abermals aus dem Ozean der Gedanken aufgetaucht, schaue ich mich um.
Die Sonne ist versunken und das Meer schickt noch immer Wellen gegen den Felsen.
Ich wende mich langsam ab und gehe, mit dir in meinen Gedanken, mit dir in meinem Herzen, mit dem Wissen, das ich für dich immer da sein werde, mit dem Willen für dich alles zu machen, damit deine Träume in Erfüllung gehen!
 

Wächter

Dein Blick, deine Gedanken, versunken in eine Welt, in die ich nicht folgen kann.
Dein Kopf an meiner Brust, deine Arme um mich geschlungen, trage ich dich behutsam in dein Bett.
Deine Seele, dein Herz so rein, wage es nicht dich zu küssen, streiche dir nur eine Strähne aus dem Gesicht!
Dein Geist, dein Wesen, merkt meine Berührung kaum, und doch hast du mich erkannt.
Ich greife ins schützende Dunkel der Nacht, decke dich zu, schaue dich gedankenversunken an...
setze mich neben dein Bett, mache mir Gedanken um dich.
Was du wohl träumen wirst?
Egal...
Egal was es sein wird ich bin hier und wache über dich.
Dein Traumwächter!
Du drehst dich zu mir, kuschelst dich in die Decke, die dich vor der Kälte der Nacht beschützt.
Wie diese Decke legt sich mein Geist um dich, soll dich schützen, soll dich behüten, vor dem Gefühl, das dich traurig macht.
Schlafe tief und fest, dir wird nichts geschehen, denn mein Geist wacht über dich, er, dein Traumwächter!

 

beide für mich

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